Kirchenfenster

Die Dankeskirche trägt ihrem Namen durch das Fensterbild über dem Altar Rechnung.

Mit strahlenden Farben wurde durch den Glaskünstler das Gleichnis von den zehn Aussätzigen dargestellt, das wir im Lukas-Evangelium im 17. Kapitel finden:

11 Und es begab sich, als er nach Jerusalem wanderte, dass er durch Samarien und Galiläa hin zog. 12 Und als er in ein Dorf kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer; die standen von ferne 13 und erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesus, lieber Meister, erbarme dich unser! 14 Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern! Und es geschah, als sie hingingen, da wurden sie rein.

15 Einer aber unter ihnen, als er sah, dass er gesund geworden war, kehrte er um und pries Gott mit lauter Stimme 16 und fiel nieder auf sein Angesicht zu Jesu Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter. 17 Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn rein geworden? Wo sind aber die neun? 18 Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremde? 19 Und er sprach zu ihm: Steh auf, geh hin; dein Glaube hat dir geholfen.

 

In der Mitte steht Jesus Christus gekrönt durch den Heiligenschein. Seine Hände stellen die Verbindung zum himmlischen Vater her, von dem alle Kraft und Vollmacht kommt. Vor ihm - von den Strahlen der Sonne umfangen - der vom Aussatz Geheilte, der zurückkam, um Jesus zu danken. Der Dankende und Jesus blicken sich an. Ihre Gewänder verschmelzen.

Farblos und mit erloschenen Gesichtern treten nach rechts die neun undankbaren Geheilten weg. Sie verlassen das farbige, von Sonnenlicht erleuchtete Szenario.

Diesem einen, der Jesus dankt, hat die Dankeskirche ihren Namen gewidmet.

 

Lesen Sie hierzu auch die Ausführungen von Wilfried Mandt in seiner Predigt.

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